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24:28 gegen SF Söhre II – „Da war mehr drin“
Landesliga Süd: Die Elm-Handballer kassieren ihre erste Heimniederlage in dieser Saison


Jörg Kleinert

2023 Vahldiek Heimspiel SöhreJan-Hendrik Vahldiek (am Ball) feierte gegen Spitzenreiter SF Söhre II sein Comeback für die HG Elm. Olaf Hahn regios24

Schöningen Im siebten Heimspiel der Saison ging Handball-Landesligist HG Elm erstmals nicht als Sieger vom Parkett. Gegen den Spitzenreiter der Staffel Süd, Sportfreunde Söhre II setzte es für das Team von Trainer Andreas Simon eine 24:28 (9:13)-Niederlage. Für Söhres Drittliga-Reserve war es gleichzeitig der 12. Sieg in Folge, die Mannschaft zementierte ihren ersten Platz. Die Blicke der Elm-Handballer gehen dagegen vorerst in Richtung Tabellenende.

Dabei waren die personellen Vorzeichen für die HG so gut wie seit Wochen nicht mehr. Simon hatte die Qual der Wahl, ihm stand sein bestes Aufgebot zur Verfügung – inklusive des zuletzt aus beruflichen Gründen und wegen einer Rotsperre wochenlang pausierenden Torjägers Jan-Hendrik Vahldiek. Der wiederum agierte, als sei er nie weggewesen und steuerte zehn Tore zur HG-Ausbeute bei.

Die Partie begann für die Elm-Handballer verheißungsvoll. Linkshänder Martin Schoel eröffnete die Begegnung mit einem Doppelschlag zur 2:0-Führung (3. Minute). Drei Vahldiek-Treffer, sowie jeweils ein Tor von Maurice Liebelt und Tom Deupert bis zur 7:6-Führung (13.) gaben den Hoffnungen der Hausherren auf einen Überraschungs-Coup Nahrung. Söhres Drittliga-Reserve, die sich den Verbandsliga-Aufstieg auf die Fahnen geschrieben hat, reagierte indes im Stile einer Spitzenmannschaft. Abgeklärt agierend fanden die Gäste immer besser in die Partie. Nach 26 Minuten (12:8) hatten sie das Geschehen im Griff – auch deshalb, weil sich seitens der HG die einfachen Fehler häuften und es auch an der Disziplin mangelte. Die Hausherren kassierten allein drei Zeitstrafen wegen Meckerns.

„Unter dem Strich kann man sagen: Da war mehr drin für uns“, sagte HG-Coach Simon. „Wir haben Söhres 6:0-Deckung anfangs super bewegt, hatten eine klare spielerische Linie. Leider sind wir von der irgendwann abgekommen.“ Nach dem 10:18-Rückstand (40.) fing sich die HG noch einmal, doch da war es zu spät, der Rückstand zu groß. Simon: „Zum Ende hin hat Söhre die Sache souverän heruntergespielt.“

HG Elm: Meyer, Höcherl – Duderstadt, Gerloff 1, J.-H. Vahldiek 10, K. Vahldiek, Scheller, Kaufmann, Liebelt 3, Bäumler 2, Walburg 1, Albrecht, Schoel 2, Deupert 5.

Braunschweiger Zeitung - Helmstedter Nachrichten - vom 06.02.2023

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