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Specht-Gala nach Blut-Nase: TV Uelzen mit starkem Auswärtssieg
Der TV Uelzen gewinnt 38:32 in Schöningen. Matchwinner Lukas Specht traf 13-mal trotz Nasenverletzung und roter Karte für den Gegner.

Mit seinem dritten Auswärtssieg dieser Saison hat der TV Uelzen sein Punktekonto in der Handball-Verbandsliga der Männer ausgeglichen. Im letzten Spiel der Hinrunde feierten die Black Owls am Samstagabend in Schöningen einen 38:32-Erfolg bei der HG Elm, die ihre erste Heimniederlage bezog. Die Uelzener schoben sich in der Tabelle an ihrem Gastgeber vorbei und haben jetzt sogar Platz drei auf dem Radar.

Trainer Maurice Maus stellte seinem Team Bestnoten aus. „Das war ein cooles Spiel von uns!“ Klassenbester war der insgesamt 13-fache Torschütze und Matchwinner Lukas Specht. Maus: „Er ist gelaufen wie der Duracell-Hase.“

Dabei hatte Specht in 14. Minute noch das vorzeitige Aus gedroht. Elms Jan-Hendrik Vahldiek hatte ihn mit der Hand im Gesicht gefoult, sah dafür die Rote Karte. Specht blutete stark aus der Nase, musste behandelt werden, meldete sich aber zurück. „Er hat sich einmal abgeduscht und war wieder da“, staunte Maus.

Auch Kevin Kwiotek zeigte nach dem Seitenwechsel eine überragende Abwehrleistung. Er „räumte alles weg“, was der bereits in der ersten Halbzeit mit zwei Zeitstrafen belastete Johannes Specht nicht mehr aufzuhalten wagte, lobte Maus.

Der Coach musste in der Partie auf seine Nachwuchskräfte verzichten, die mit der Oberliga-A-Jugend zeitgleich in Schwanewede auf der Platten standen. So hatte Maus einen nur schmalen Kader mit neun Feldspielern und zwei Torhütern zur Verfügung.

Im ersten Durchgang führten die Uelzener nach ausgeglichenem Start phasenweise mit bis zu fünf Toren (12:7/16.). Sie mussten den Vorsprung aber hergeben und sich zur Halbzeit mit einem 15:15-Zwischenstand anfreunden.

Nach dem Seitenwechsel wiederholte sich zunächst das Geschehen aus Durchgang eins. Nach verteilten Treffern stellten die Black Owls durch Lukas Specht (2), Fynn Lauer und Keeper Dominic Sommerburg ins leere Tor auf 24:20. Die Gastgeber verkürzten. Doch Lauer, Johannes Specht und Felix Stuhlmann erstickten die Elmer Aufholanstrengungen. Der TVU erarbeitete sich den fast schon spielentscheidenden Vorsprung.

In den Schlussminuten spielten die Uelzener mit den Nerven ihres Trainers noch mal kurz Rock ‘n‘ Roll. Sie gestatteten der HG vier Treffer in Folge zum 31:35. Maus befürchtete den Rückfall in bekannte Strukturen mit der Angst vor der eigenen Courage. Doch die Specht-Brüder tackerten den Uelzener Auswärtssieg mit einem Doppelschlag fest. Kwiotek rundete mit dem letzten Gästetor das Geschehen ab.

Quelle: az-online.de vom 19.01.2026

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